Für immer deine Tochter

Roman nach einer wahren Geschichte

Paula findet in einer Küchenschublade das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Nie hatte Anna von ihrer Flucht mit Baby Paula aus Pommern nach Kriegsende 1945 erzählt. Doch beim Lesen offenbart sich Paula eine Wahrheit, die sie vollkommen aus der Bahn wirft. Ergreifend berichtet Anna von ihrem monatelangen Verstecken mit dem Säugling auf einem Dachboden, von ihrer Verzweiflung, immer den Tod vor Augen, und von dem Deserteur Karl, der Anna und die kleine Tochter in letzter Sekunde rettet. Als Paula von ihrer wahren Identität erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen, und sie macht sich auf, um ihre Spuren zu finden.

Leserstimmen

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  • Fesselnd

    Von: Martina Datum: 16. Mai 2022

    Ich konnte das Buch erst aus der Hand legen, als ich fertig war. Ein spannender Einblick in eine Zeit, die niemals vergessen werden darf. Bitte noch viele solcher Bücher. Vor allem in Zeiten wie diesen, wo wieder ein Krieg vor unserer Haustüre begonnen hat.

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  • Ein beeindruckender und gefühlvoller Roman

    Von: Shelfofmybooks Datum: 15. Mai 2022

    Paula muss das Haus ihrer Eltern räumen und findet in einer Küchenschublade das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter Anna.
    Noch nie hat Anna von ihrer Flucht aus Pommern zum Kriegsende mit Baby Paula erzählt.
    Beim lesen des Tagebuches offenbart sich jedoch die Wahrheit von der Paula noch nie vorher gehört hat und wirft die 60zig jährige völlig aus der Bahn.
    Was Paula da erfährt, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg und macht sich deswegen zusammen mit ihrer Tochter Rosa auf nach Polen um ihre Wurzeln zu finden.
    Abwechselnd wird die Geschichte aus Paulas Sicht und von Anna von ihrer Flucht aus Pommern erzählt.
    So wird die Geschichte von zwei Schicksalen zweier Frauen von Hera Lind erzählt ( wie es dazu kam, steht im Nachwort des Buches).

    Das Buch ist eindeutig mit eins der Besten, die ich von dieser Zeit gelesen hab. Erschütternd, dramatisch, hoch emotional und so authentisch hat die Geschichte mich gepackt und gefesselt. Unfassbare Erlebnisse kommen in der Geschichte vor und man weiß, dass sich diese jetzt auch in der Ukraine wiederholen.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig, sehr bildhaft und wirklich toll zu lesen, aber Hera Lind ist ja auch ein sehr bekannter Name.
    Ich weiß gar nicht, wie ich dieses beeindruckende Buch in Worte fassen soll. Man muss es lesen, wenn man dieses Genre gern liest.
    Die Handlung ist oft grausam aber so wahrheitsgemäß und trotzdem gibt es so viele herzliche und warme Momente, die dieses Buch unvergesslich machen.
    Emotionsgeladen, spannend, oft grausam aber auch sehr lebensbejahend ist dieses Buch. Auch wenn „nur“ in Romanform“ sollten solch authentische Zeitzeugen- Geschichten niemals vergessen werden!

    Ich kann wieder eine mehr als klare und eindeutige Leseempfehlung geben, für diesen unfassbaren sehr guten Roman.
    5/5 ⭐️

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  • WA(H)R ...

    Von: Diane Jordan Datum: 15. Mai 2022

    #Werbung #Lesen #Blogger #RandomHouse #Diana #HeraLind #DianeJordan #Tochter #Roman #Krieg #Tagebuch #Flucht #Baby #Wahrheit # Kriegsende #Tod #Leben #Säugling #Welt
    WA(H)R …
    Für immer deine Tochter: Roman nach einer wahren Geschichte
    Diane Jordan
    Der neue Roman „Für immer deine Tochter“ von Bestsellerautorin Hera Lind hat es in sich und ist stellenweise recht dramatisch und sehr, sehr traurig. Das Cover ist passend gestaltet. Als Betrachter sieht man in Sepiatönen Teile einer Stadt, einen alten Korbkinderwagen sowie ein paar Trümmerfrauen. In der Mitte des Buchdeckels steht eine junge blonde Frau im blauen Kleid mit roter Jacke. Vor der Brust hält sie ein eingewickeltes Baby, in einer hellen Decke. Das Buch startet im Jahr 2004 in Bamberg und ist nach einer, eigentlich zwei wahren Geschichten, von ihr zur vorliegenden Erzählung zusammengeschrieben worden. Es gibt immer wieder Zeitsprünge, die meines Erachtens prima gewählt sind, um Spannung zu erzeugen, aber auch um die Geschehnisse zu erläutern. Nach und nach ergeben beim Lesen so die einzelnen Puzzlestücke einen Sinn. Die Handlung ist bedrückend und könnte, gerade im Hinblick auf den aktuellen Ukraine-Krieg, nicht beklemmender auf mich wirken. Die geschilderten Kriegsereignisse im Buch machen betroffen und Gänsehaut. Als Leser spürt man die immer gleiche und fiese Fratze des Krieges sowie den kalten Todeshauch. Das Leiden der Zivilbevölkerung, Zerstörung von Häusern und zivilen Einrichtungen wie Krankenhäuser und Kindergärten, um nur einige Beispiele zu nennen. Ohnmacht, die Angst in dunklen und nasskalten Räumen, fehlendes Essen und Trinken, Krankheiten, Verletzungen und Tod. Auswirkungen wie sie uns auch aktuell täglich vor Augen geführt werden. Der Plot rührt und ist nichts für Zartbesaitete. Ich empfehle daher dringend genügend Taschentücher bereit zu legen. Die Protagonisten Paula, ihre verstorbene Mutter Anna, Deserteur Karl sowie Rosa sind teils gut- und detailreich beschrieben. Allerdings fand ich, gerade bei diesem durchaus sensiblen Thema, manche Formulierungen nicht ganz so perfekt und treffend, wie man es sonst von Hera Lind gewohnt ist. Vielleicht ist das durch Erzählungen und Schilderungen meiner Großmutter und Mutter zur Flucht und Vertreibung aus Mecklenburg begründet, oder aber auch durch TV-Filme zur Flucht. Die Dialoge die die Romanfiguren im Buch führen, fand ich teils recht oberflächlich und nicht so zeitgemäß für das Jahr 1945. Auch die wahren Tatsachen, die mich sonst immer begeistern und schnell packen, waren diesmal für meinen Geschmack etwas zurechtgebogen. Das fand ich irgendwie schade. Allerdings ist es ja auch kein „einfaches“ Thema, was man mal eben so runterschreibt. Und das was mich persönlich stört ist eher ein Gefühl, als dass ich konkret Verbesserungsvorschläge dazu machen könnte. Die Trauer und den Schrecken, konnte Lind, wiederum so schildern und an mich weitertransportieren, dass ich das Buch flott durchgelesen hatte.

    … Ein Tagebuch, das ein ganzes Leben infrage stellt …

    Inhalt:
    Paula findet in einer Küchenschublade das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter. Nie hatte Anna von ihrer Flucht mit Baby Paula aus Pommern nach Kriegsende 1945 erzählt. Doch beim Lesen offenbart sich Paula eine Wahrheit, die sie vollkommen aus der Bahn wirft. Ergreifend berichtet Anna von ihrem monatelangen Verstecken mit dem Säugling auf einem Dachboden, von ihrer Verzweiflung, immer den Tod vor Augen, und von dem Deserteur Karl, der Anna und die kleine Tochter in letzter Sekunde rettet. Als Paula von ihrer wahren Identität erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen, und sie macht sich auf, um ihre Spuren zu finden.

    Die Autorin:
    Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Seit einigen Jahren schreibt sie ausschließlich Tatsachenromane, ein Genre, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Mit diesen Romanen erobert sie immer wieder die SPIEGEL-Bestsellerliste.

    Weitere Bücher:
    Mit dem Rücken zur Wand, Die Frau zwischen den Welten, Grenzgängerin aus Liebe, Die Frau, die frei sein wollte, Himmel und Hölle, Tausendundein Tag, Hinter den Türen, Drachenkinder, Vergib uns unsere Schuld, Der Mann, der wirklich liebte, Die Sehnsuchtsfalle, Die Hölle war der Preis, Der Prinz aus dem Paradies, Mein Mann, seine Frauen und ich, uvm. ….

    Fazit: **** Der Roman „Für immer deine Tochter“ von Hera Lind ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 448 Seiten.

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  • Die Schrecken des Krieges

    Von: Maike P. Datum: 12. Mai 2022

    Schon seit einigen Jahren hat sich Bestsellerautorin Hera Lind auf Tatsachenromane verlegt, die in Romanform vom Leben echter Menschen erzählen. Im vorliegenden Roman erzählt sie von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, von dem Verlust von Menschen und vor allem von den Vertreibungen aus Pommern und den Schrecken, den Familien und vor allem Frauen damals erleben mussten. Auch Anna musste damals als junge Frau mit einem Baby vor den vorrückenden Russen flüchten und hat sich wochenlang auf einem Dachboden versteckt – in eisiger Kälte und mit viel zu wenig Nahrungsmitteln.

    Wenn man nicht aus dem Geschichtsunterricht wüsste, dass diese Erlebnisse auf Tatsachen beruhen, würde man nicht glauben, was die Menschen in dieser Zeit mitmachen mussten. Immer wieder lief es mir angesichts der grauenhaften Ereignisse eiskalt den Rücken hinunter. Es ist einfach unfassbar und unbeschreiblich, was Paula und ihre Familie auf der Flucht in den Westen mitgemacht haben. Immer mehr Opfer waren zu beklagen, viele Menschen starben oder verloren doch zumindest ihre Unschuld.

    Hera Lind nimmt einen mit auf diese Reise in die deutsche Vergangenheit und führt uns ihre Charaktere bildhaft vor Augen. In ihren realistischen Beschreibungen kann man sich vollkommen verlieren. Auch dieses Buch habe ich innerhalb kürzester Zeit gelesen, weil es mich komplett in den Bann gezogen hat. Ich wollte unbedingt wissen, was Anna auf der Flucht erlebt hat und wie es ihr gelingen konnte, schlussendlich in Bamberg zu landen.

    Hera Lind kann unglaublich fesselnd erzählen und ihre Charaktere so beschreiben, dass man sie genau vor Augen hat, mit ihnen mitfühlt und so sehr hofft, dass sie auch die schrecklichsten Situationen meistern.

    Erschütternd

    Vor „Für immer deine Tochter“ habe ich sicherlich schon ein halbes Dutzend Tatsachenromane von Hera Lina verschlungen. Jedes einzelne hat mich tief berührt, mitgerissen und mich bewegt. Auch bei dem vorliegenden Buch ist das der Fall. Einmal begonnen, konnte ich es praktisch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich zusammen mit Paula die Geschichte ihrer Mutter ergründen wollte, und was sich in dem Tagebuch verbirgt, ist wirklich ein grauenhaftes Schicksal, das auch Paulas Leben komplett auf den Kopf stellt.

    Hera Lind wagt hier in diesem Buch auch noch einen besonderen Kniff, den ich aber nicht verraten möchte, da er sich erst im Nachwort erklärt. Ich war tief bewegt und denke, dass man auch in der heutigen Zeit von den Gräueltaten zum Ende des Zweiten Weltkriegs wissen sollte.

    Daher eine klare Leseempfehlung!

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  • historischer Roman aufgrund einer wahren Begebenheit

    Von: Meerglas Datum: 6. Mai 2022

    Paula räumt das Haus der verstorbenen Mutter und findet dabei das an sie abdressierte Tagebuch der Mutter Anna, verbunden mit dem Vermerk der, dass Tochter Paula die Wahrheit erfahren möge.
    Durch die Tagebucheinträge wird der Einmarsch der Russen im Jahr 1845 im heutigen Polen und der Flucht der Mutter und ihrer Verwandten geschildert. Im Laufe des Romans, der in der Gegenwart spielt und immer wieder Rückblenden durch die Tagebucheinträge einwirft, lernt Paula ihre wahre Identität und den Leidensweg der Mutter kennen.
    Trotz der schlimmen Thematik ist der Roman leicht und flüssig zu lesen. Während des Lesens hatte ich jedoch oft mit den Tränen zu kämpfen. Es ist unglaublich, welches Leid die Menschen während des zweiten Weltkrieges erfahren mussten und heutzutage leider wieder erfahren müssen. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit und erhält eine volle Leseempfehlung von mir.

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